Projekte

Worum es geht

Die Förderung gefährdeter Arten und die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sind heute unvermeidliche Massnahmen, um die Biodiversität zu sichern. Die botanischen Gärten spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihre dokumentierten Samensammlungen bilden seit jeher eine wesentliche Grundlage für die Wissenschaft. Sie übernehmen zudem Aufgaben im Natur- und Artenschutz sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Am Projekt «Die Letzten ihrer Art», das vorerst auf drei Jahre angelegt ist, beteiligen sich insgesamt zwanzig botanische Gärten und Pflanzensammlungen in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin. Das Erhaltungs- und Schutzprogramm fördert Arten, die an ihren Wuchsorten oder in ihre natürlichen Habitate ausgebracht werden. Konkret werden geeignete Samen und gefährdete Wildpflanzen von den Botanischen Gärten vermehrt und anschliessend an eine durch den Kanton beglaubigte Organisation zurückgegeben, welche die Pflanzen an geeigneten Standorten ausbringt und das Überleben verfolgt. Pflanzen, bei denen eine Wiederansiedlung in ihren natürlichen Habitaten nicht möglich ist, werden in den Botanischen Gärten kultiviert und so vor dem Aussterben bewahrt. Im BOTANICA Garten- und Pflanzenführer stellen wir zwei Arten pro Garten vor. Einige der Gärten haben weitere Arten in einem Erhaltungs- und Schutzprogramm.

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