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Ex situ-Erhaltung von gefährdeten Pflanzenarten – ein Pilotprojekt

 

Die ex situ-Erhaltung seltener und gefährdeter Pflanzenarten in Botanischen Gärten und deren Wiederansiedlung in geeignete natürliche Habitate könnte in Zukunft – unter anderem im Zusammenhang mit dem Klimawandel – eine immer wichtigere Rolle für die Erhaltung der Biodiversität spielen. Im Rahmen eines Pilotprojekts werden die Erfolgsfaktoren für Wiederansiedlungen wissenschaftlich untersucht.

Viele Planzenarten kommen nur noch in kleinen, oft isolierten Populationen vor. Damit beginnt ein Teufelskreis: Kleine Populationen sind anfälliger gegenüber genetischer Drift und Inzucht; dies führt zum Verlust genetischer Variation; dies wiederum zu einer geringeren Fitness und Anpassungsfähigkeit. Ohnehin schon kleine Populationen werden somit kleiner und kleiner – das Aussterberisiko steigt. Verändert sich zudem noch das Klima, könnte sich die Situation für viele Arten weiter verschlechtern.

Wiederansiedlungen werden wichtiger

Die Schweiz hat sich mit vielen anderen Staaten dazu verplichtet, ihre Biodiversität zu erhalten. Neben dem Schutz der natürlichen Lebensräume haben sich die Länder auch zum Ziel gesetzt, möglichst viele gefährdete Arten in ex situ-Erhaltungsprogramme aufzunehmen und Wiederansiedlungen durchzuführen. Gerade in Zeiten des raschen Klimawandels könnte diese Massnahme besonders wichtig werden, da viele Lebensräume zu wenig vernetzt sind, um den Arten das «wandern» zu ermöglichen. Bei der ex situ-Erhaltung und bei Ansiedlungen ist es wichtig, die genetische Variation von Arten und populationsbiologische Prozesse zu berücksichtigen.
In einem vom BAFU inanzierten Pilotprojekt nahmen wir gemeinsam mit verschiedenen Botanischen Gärten unterschiedlich gefährdete Planzenarten in der Schweiz unter die Lupe und begleiteten sie von der ex situ-Kultur bis zur Ansiedlung. Eines der Ziele war es, den Einluss der Klimaveränderung auf seltene und häuige Arten zu untersuchen. Zudem wollten wir wissen, welche Rolle die genetische Variation für den Etablierungserfolg von gefährdeten Arten spielt. Hierzu planzten wir 34 Planzenarten unterschiedlichen Seltenheitsgrads auf verschiedenen Höhenstufen an, nämlich im Tieland in den Botanischen Gärten Basel (265 m ü.M.) und Genf (375 m) sowie in den Alpengärten La Thomasia (1260 m, Kt. VD), Flore-Alpe (1460 m, Kt. VS) und Schynige Platte (1950 m, Kt. BE). Im Fokus standen das Überleben und weitere Fitnessmerkmale der Planzen.

Die Resultate sind alarmierend: Eine Abweichung vom gewohnten Klima verringerte bei den ausgebrachten Arten die Fitness und das Überleben der Planzen. Vor allem seltene Arten kamen schlechter mit einer Veränderung des Klimas zurecht. Ohnehin schon seltene Arten könnten demzufolge stark unter der prognostizierten Klimaerwärmung zu leiden haben – ein Ergebnis, welches die Wichtigkeit von Massnahmen für den Erhalt der Biodiversität verdeutlicht und zur Überlegung anregt, in einigen Fällen dem Aussterben von Arten durch Translokation zuvorzukommen.

Erfolgreiche ex situ-Erhaltung

und Ansiedlung In einem weiteren Teilprojekt wurden Samen von über 50 gefährdeten Planzenarten in der Schweiz gesammelt. Die meisten dieser Arten wurden in ex situ-Kulturen verschiedener Botanischer Gärten sowie in Samenbanken aufgenommen. Botanische Gärten sind Hüter der biologischen Vielfalt, und die ex situ-Erhaltung dient auch dem Artenschutz. Zu berücksichtigen ist dabei allerdings immer auch der populationsbiologische Hintergrund und der Erhalt einer möglichst grossen genetischen Vielfalt. Zudem machen Erhaltungskulturen vor allem dann Sinn, wenn sie mit Wiederansiedlungsprojekten verknüpft werden.

Um die Machbarkeit und die Erfolgsrate von Ansiedlungen gefährdeter Planzenarten und zusätzlich die Bedeutung einer hohen genetischen Diversität für den Etablierungserfolg zu untersuchen, führten wir Ansiedlungen für acht gefährdete Planzenarten in verschiedenen Kantonen der Schweiz durch. Mit Hilfe lokaler Naturschutzbehörden und Experten suchten wir nach geeigneten Habitaten, die sich in unmittelbarer Nähe zu den Sammelorten befanden. So konnten wir zum Beispiel Planzen des Kantigen Lauchs (Allium angulosum) in der Mörigen Bucht (BE) und des Heusenkrauts (Ludwigia palustris) in den Bolle di Magadino (TI) wiederansiedeln. Insgesamt knapp 1200 Jungplanzen brachten wir in geeignete Habitate aus und beobachteten die Überlebensrate der angesiedelten Populationen sowie den Einluss einer höheren genetischen Diversität. Bisher sind die Ergebnisse vielversprechend: Im zweiten Jahr konnten immerhin 65% der Planzen wiedergefunden werden. In Wiederansiedlungen mit höherer genetischer Diversität war die Überlebensrate der Planzen leicht höher. Der Diversitätseffekt war allerdings nicht sehr stark, was vermuten lässt, dass andere Faktoren wie die Habitatqualität eine noch entscheidendere Rolle spielen.

Die Zukunft wird zeigen, ob die Zahl der ausgeplanzten Individuen gross genug war und welche Faktoren langfristig für den Erfolg der Ansiedlungen entscheidend sind. Bereits jetzt lässt sich feststellen, dass Ansiedlungen gefährdeter Arten bei guter Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und lokalen Experten sowie kantonalen und lokalen Institutionen sehr gut möglich sind.

 

Der Artikel «Ex situ-Erhaltung und Ansiedlung gefährdeter Pflanzenartenist» ist in der Ausgabe 31 | 2015 von HOTSPOT erschienen. (Foto: Hugo Vincent)

Weiterer Fachartikel zum Thema: Ex-situ-Erhaltung und Ansiedelung gefährderter Wildpflanzen (HOTSPOT Ausgabe 31 | 2015)

 

«Die Natur kennt keine Grenzen!»

 

Der Botanische Garten der Universität Freiburg nimmt in der Schweiz eine Pionierrolle ein. Seit 25 Jahren führt er Ex-situ- Erhaltungsprogramme für gefährdete Pflanzenarten durch. Deren Leiter, Prof. Gregor Kozlowski, ist massgeblich dafür verantwortlich und er realisierte mit seiner Forschungsgruppe und dem Gartenteam etliche erfolgreiche Wiederaussiedlungen.

Beat Fischer: Herr Kozlowski, Sie haben polnische Wurzeln und arbeiten nun in einem Alpenland mit einer ganz anderen Flora, wie geht das?

Gregor Kozlowski: Ja, aber eigentlich sind die Floren gar nicht so unterschiedlich, Polen befindet sich ebenfalls in der nördlichen Hemisphäre. Ich stamme aus Posen, das liegt zwischen Warschau und Berlin. Da beginnt bereits das nordische Klima. In den Wäldern findet man dort Türkenbund (Lilium martagon) oder andere Arten, die auch in der Schweiz vorkommen. Und das Wichtigste ist, die Natur kennt keine Grenzen!

Woher rühren Ihr Interesse und Ihr Enthusiasmus für Pflanzen?

Ich wuchs in einem Nationalpark auf (Nationalpark Grosspolen). Der ist zwar klein, aber als Kind war ich ständig in den Wäldern, die Natur prägte mich und bereits als Jugendlicher wollte ich deren Schönheit und Diversität schützen. Jede neue Art, die ich kennenlerne, bedeutet ein neues Abenteuer und fasziniert mich bis heute.

 

Der Botanische Garten Freiburg hat eine lange Tradition mit Ex-situ-Kulturen, also mit Pflanzen, die an ihren natürlichen Wuchsorten gesammelt, im Botanischen Garten vermehrt und danach in der freien Wildbahn wieder ausgepflanzt werden. Nach welchen Kriterien wählen Sie die jeweiligen Arten aus?

Prioritäten zu setzen, ist etwas vom Schwierigsten. Im Kanton Freiburg wachsen rund 700 gefährdete Pflanzenarten. Bei der Auswahl folgen wir Standardlisten der Schweizer Flora, die vom BAFU, von Experten und Expertinnen der kantonalen Verwaltung und in Zusammenarbeit mit Info Flora erstellt werden. So vermeiden wir Doppelspurigkeiten, oder dass man Arten vergisst. Zusätzlich zu den Schweizer Prioritätsarten wählen wir manchmal auch spezielle lokale Pflanzenarten aus. Im Laufe der letzten 25 Jahre etablierte sich der Botanische Garten Freiburg als Kompetenzzentrum für die kantonale Flora.

Wie viele Ex-situ-Arten betreut der Botanische Garten Freiburg?

Wir haben rund 30 Arten, die wir betreuen, vermehren und für die wir Aktionspläne erarbeitet haben. Für einen mittelgrossen Garten ist das sehr viel, und wir kommen langsam an die Grenzen unserer Möglichkeiten.

Welche Erfahrungen sind für die Vermehrung der Ex-situ-Arten beim Gartenteam nötig?

Gärtnerische Kenntnisse sind zentral für den Pflanzenartenschutz. Bei sehr schwierig aufzuziehenden Arten wie Farnen oder Wasserpflanzen braucht es mehr als nur einen grünen Daumen, es bedarf Gärtner-Botaniker, die Artenkenntnisse besitzen, ökologische Erfahrung haben, die verstehen, in welchen Böden die Pflanzen wachsen und wie man die Pflanzen vermehrt oder wie sie sich ausbreiten.

Wie wählen Sie die Auspflanzungsstandorte aus?

Idealerweise siedeln wir die Arten da aus, wo sie bedroht oder verschwunden sind. Auspflanzungen finden nach einer Renaturierung statt und in Zusammenarbeit mit der kantonalen Verwaltung und lokalen Naturschützern. Leider sind diese Standorte oft bereits vernichtet oder nur noch kleinräumig vorhanden, sodass wir uns gezwungen sehen, Ersatzstandorte zu suchen, wie beispielsweise für die stark bedrohte Kleine Teichrose (Nuphar pumila), wo nur noch ein einziger Tümpel für eine Aussiedlung vorhanden war.

Benötigen Sie jeweils eine Erlaubnis von den Behörden?

Ja, eine Auspflanzung muss offiziell bewilligt sein und darf meist, je nach Kanton, nur durch botanische Gärten ausgeführt werden.

Werden die ausgesetzten Populationen jeweils überprüft, besteht eine Erfolgskontrolle?

Sowohl im Kanton Freiburg als auch in anderen Westschweizer Kantonen gibt es einen kantonalen Experten, der diese Erfolgskontrollen durchführt.

Gibt es Erfolgserlebnisse, die Sie besonders freuen, oder Misserfolge, die Sie ärgern?

Nebst der Kleinen Teichrose war auch die Wiederaussiedlung des vom Aussterben bedrohten Igelschlauchs (Baldellia ranunculoides) ein Erfolg. Es gab in der Schweiz nur noch eine kleine Population bei Yverdon. Benoît Clément, einer unserer Gärtner, der für die Exsitu-Kulturen verantwortlich ist, züchtete 250 Pflänzchen, und durch wiederholte Wiederaussiedlungen konnten wir die Population in der Schweiz mit rund 3000 Individuen stabilisieren. Es gab aber auch Misserfolge, wie beim weltweit gefährdeten Schweizer Alant (Inula helvetica), der früher in der Stadt Freiburg wuchs, dessen Ansiedlung an geeigneten Ersatzstandorten aber bisher leider nicht klappte.

Welche Pflanzenarten haben Sie im Visier für zukünftige Projekte?

Wir versuchen lokal wichtige Arten in unser Erhaltungsprogramm aufzunehmen. Dazu zählen zwei bis drei Farnarten, wie beispielsweise der Schwarzstielige Streifenfarn (Asplenium adiantum-nigrum), der im Kanton Freiburg nur an einem einzigen Ort natürlicherweise vorkommt. Weiter möchten wir uns auch um die Rundblättrige Hauhechel (Ononis rotundifolia) kümmern, ein wärmeliebendes, rosarot blühendes Sträuchlein, das im Kanton nur noch in zwei bis drei isolierten Populationen vorhanden ist.

 

Gregor Kozlowski ist wissenschaftlicher Leiter und Kurator des Botanischen Gartens der Universität Freiburg. Er leitet eine Forschungsgruppe für Naturschutzbiologie und betreut mit dem Gartenteam die Pflanzensammlung, führt Artenschutzprojekte durch und ist in der Lehre aktiv.

Die Rote Liste – Gefährdete Arten in der Schweiz

Die Roten Listen, die auf weltweiter, nationaler und regionaler Ebene aufgestellt werden, haben das Ziel, die gegenwärtige Gefährdungssituation der Arten darzustellen, und müssen daher regelmässig aktualisiert werden. Sie sind ein unentbehrliches Werkzeug für die Naturschutz Verantwortlichen und stellen für die öffentlichen Behörden neben den Gesetzen eine wichtige Entscheidungshilfe dar. Die neue Rote Liste der Gefässpflanzen der Schweiz (2016) wurde von Info Flora gemäss den Richtlinien der IUCN und im Auftrag des BAFU nach 14 Jahren revidiert. Sie ersetzt damit die Ausgabe 2002. Von den 2613 bewerteten Arten und Unterarten (Taxa) gelten 55 als ausgestorben oder verschollen und 111 als vom Aussterben bedroht. 197 Taxa werden als stark gefährdet und 362 als verletzlich eingestuft. Dazu kommen 415 Taxa, die als potenziell gefährdet gelten.

Weitere Informationen zur Roten Liste finden Sie auf der Webiste von Info Flora.
Hier können Sie die aktualisierte Rote Liste herunterladen.

«Verschwindet eine Art, geschieht dies meist im Stillen.»

 

Gregor Kozlowski ist eine Koryphäe in Sachen Artenschutz. Darum liegt dem wissenschaftlichen Leiter und Kurator des Botanischen Gartens der Universität Freiburg die diesjährige «Botanica», die Woche der botanischen Gärten, besonders am Herzen. Thema: «Die letzten ihrer Art».

Gregor Kozlowski ist vor rund 25 Jahren in die Saane-Stadt gekommen, hat sein Biologie-Studium abgeschlossen und doktoriert. Heute ist der gebürtige Pole wissenschaftlicher Leiter und Kurator des Botanischen Gartens der Universität Freiburg. Zurzeit sei alles etwas anders, sagt er, er habe viel um die Ohren und dazu sei er tief bewegt: Seine Kollegin und Weggefährtin Susanne Bollinger, die als technische Leiterin an seiner Seite stand, ist kürzlich verstorben. «Susanne hatte eine ausgeprägte Liebe zu Pflanzen und ein immenses Wissen.» Sie sei massgeblich dafür verantwortlich gewesen, dass «Botanica», die Woche der botanischen Gärten, ins Leben gerufen worden ist.

Im Juni 2016 feiert ebendiese «Botanica-Woche» das zehnjährige Bestehen. Unter dem Titel «Die letzten ihrer Art» stellen 20 botanische Gärten in der Schweiz – unter ihnen Freiburg – der Öffentlichkeit ihre Arbeit rund um das Erhalten aussterbender Pflanzenarten vor. Jeder teilnehmende Garten rückt zwei stark gefährdete Pflanzenarten in den Mittelpunkt, mit deren Rettung er beschäftigt ist.

Gregor Kozlowski ist in seinem Element, wenn er über sein Spezialgebiet, den Artenschutz, spricht. «Allein im Kanton Freiburg sind rund 700 Pflanzenarten bedroht, ein Drittel des kantonalen Wildpflanzenbestandes.» Das entspricht dem Landesdurchschnitt: Ein Drittel der Flora ist gefährdet und von diesen gefährdeten Arten ist wiederum ein Drittel vom Aussterben bedroht. Pflanzenarten verschwinden hauptsächlich, weil ihr Lebensraum zerstört wird, sei es durch Überbauung, den Einsatz von Herbiziden, die Klimaveränderung und durch weitere Faktoren. Die stets kleiner werdenden, meist isolierten Populationen leiden an Inzucht und genetischer Verarmung.

Besonders schlecht geht es im Kanton Freiburg – wie in der ganzen Schweiz – den Wasser- und Sumpfpflanzen. Die Zerstörung ihres Lebensraums begann schon früh mit der Trockenlegung von Mooren und Sümpfen und der Verbauung von Uferlandschaften. In Freiburg stehen deshalb die Kleine Teichseerose Nuphar pumila und das Pyrenäen-Löffelkraut Cochlearia pyrenaica im Mittelpunkt von «Botanica». Beide mögen es feucht und beiden fehlt heute weitgehend die Lebensgrundlage. «Wir vermehren sie in Ex-situ-Kultur. Das heisst, wir sammeln Pflanzenteile oder Samen der Raritäten am natürlichen Wuchsort, vermehren sie am Botanischen Garten und pflanzen sie wieder aus», erklärt der Wissenschaftler. Damit können die Populationen gestärkt, bestenfalls gerettet werden.

Die Aufgabe der botanischen Gärten hat sich grundlegend verändert: Waren sie früher hauptsächlich Schaugärten, in denen Besuchende exotische Pflanzen bestaunten, so liegt ihre Aufgabe heute in der Erhaltung aussterbender einheimischer Arten. Darum schätzt Gregor Kozlowski «Botanica» ganz besonders: «Es ist kaum bewusst, dass eine unserer Hauptaufgaben im Artenschutz besteht.» Das Engagement für unspektakuläre Pflanzen sei nicht allzu gross. Lade er Journalisten und Fotografen ein, um ihnen eine Seltenheit zu präsentieren, zum Beispiel eine Bodenritzenpflanze, interessiere das niemanden, auch wenn sie in der Fachwelt spektakulär sei. «Verschwindet eine Art, geschieht dies meist im Stillen.» Dabei seien Pflanzen die eigentliche Grundlage des Lebens. «Ohne Pflanzen gibt es keine Kleidung, keine Ernährung, kein Leben.» Es beschäftigt Gregor Kozlowski, dass wir uns immer weiter von der Natur entfernen. Dass es Kinder gibt, die ohne Kontakte zu Tieren und Pflanzen aufwachsen; dass neue Quartiere meist aufgrund ökonomischer Überlegungen gebaut werden, auf Kosten von Grünräumen. Dass es immer weniger Platz für Vögel, Fledermäuse, Insekten, Pflanzen und Leben überhaupt gibt.

In seinem Vortrag vom 18. Juni erklärt Professor Kozlowski, warum Pflanzen bedroht sind und wie botanische Gärten helfen können. Anschliessend stellt er die Freiburger «Highlights» vor, die wichtigsten 20 Arten, die gerettet werden konnten. Der dritte Teil ist dann ganz praktisch: In einem Workshop zeigen Gärtner, wie sie die Pflanzen in Ex-situ- Kultur vermehren. «Der Workshop ist vor allem für Kinder und Familien gedacht. So kommen sie in Berührung mit echten Raritäten und tun etwas für ihre Erhaltung. Das wirkt nachhaltig.»

Botanica 2016 – die botanische Woche mit insgesamt 81 Veranstaltungen findet vom 18. bis 26. Juni 2016 in 20 botanischen Gärten der ganzen Schweiz statt, www.botanica-suisse.org.

Das Porträt von Gregor Kozlowski ist in der Ausgabe 4/2016 von Bioterra erschienen.
Das Magazin ist Medienpartner der Botanica. (Foto: Stefan Walter)

 

«Unser Gründervater wären zufrieden mit uns»


Catherine Lambelet setzt sich für den Erhalt bedrohter Pflanzen ein. Sie ist Konservatorin am Botanischen Garten von Genf, der vor 200 Jahren vom Botaniker Augustin-Pyramus de Candolle konzipiert worden ist.

Der Botanische Garten von Genf in nächster Nachbarschaft zum See und zum Büro der Vereinten Nationen ist eine Oase der Ruhe und Erholung. Über 8500 Pflanzenarten gedeihen in der weitläufigen Parkanlage und in feudalen Gewächshäusern. Daneben beherbergt der Garten einen Tierpark mit alten Haustierrassen.

Catherine Lambelet arbeitet inmitten dieses Artenreichtums. Als Konservatorin setzt sie sich seit Jahrzehnten für die Erhaltung von seltenen und bedrohten Wildpflanzen ein, heute eine der wichtigsten Aufgaben der botanischen Gärten der Schweiz. Die Genferin, die in Zürich Agronomie studiert hat, ist Mitautorin verschiedener wissenschaftlicher Publikationen rund um die Flora des Kantons Genf. Darunter ist die Rot Liste, aus der wiederum eine Prioritätenliste hervorgegangen ist; eine Art Rangliste der bedrohten Pflanzen, die als Grundlage für Verhandlungen mit dem Gesetzgeber dient. «Ist eine Pflanze dieser Liste gefährdet, arbeiten wir zum Teil aufwendige Aktionspläne aus», erklärt Catherine Lambelet. Dann gehe es darum herauszufinden, ob und durch welche Massnahmen die Pflanze vor Ort geschützt werden könne. «Geht jedoch ein Standort beispielsweise durch Überbauung verloren, müssen – wenn immer möglich – an einem anderen Ort Ersatzmassnahmen vorgenommen werden.»

Die Mutter dreier erwachsener Kinder ist gerne an vorderster Front dabei, wenn es um Feldarbeit geht. Sei es beim Sammeln oder Ausbringen von Pflanzen oder bei der konkreten Umsetzung einer Aktion. Wie kurz vor Weihnachten 2016, als ein Platz mitten in Genf erneuert werden musste. In den Ritzen seiner alten Pflastersteine wuchs das Kahle Bruchkraut Herniaria glabra L., das einen oberen Platz in der erwähnten Rangliste einnimmt. Das unscheinbare Pflänzchen ist vor über hundert Jahren mit Steinen und Sand aus der Region in die Stadt gelangt. Ansonsten ausgestorben, fühlte es sich in der Stadtmitte fortan heimisch. Das bedeutet für die Platzbauer, dass sie das alte Substrat abtragen und beim Neubau wiederverwenden müssen. Denn darin eingeschlossen sind die Samen der Bodenritzenpflanze – die Grundlage für ihre weitere Existenz. «Es war schön, zu erleben, wie alle Beteiligten hinter der Aktion standen», erzählt Catherine Lambelet. Auch diejenigen, die anfangs den Kopf geschüttelt und den Aufwand für ein so unspektakuläres Gewächs übertrieben gefunden hätten. «Wir erklärten es ihnen, und schliesslich fanden sie es eine gute Sache.»

Die Sensibilisierung für den Artenschutz ist ein zentrales Anliegen der Konservatorin. An der jährlich wiederkehrenden Veranstaltung Botanica (s. Hinweis Botanica) zum Thema «Die letzten ihrer Art» stellt sie, wie ihre Kolleginnen und Kollegen an 21 anderen botanischen Gärten der Schweiz, ihre Arbeit rund um die Vermehrung von raren oder ausgestorbenen Pflanzen anhand von zwei Beispielen vor. In Genf sind dies der Rions Wasserhahnenfuss Ranunculus rionii, eine Wasserpflanze, und das Gnadenkraut Gratiola officinalis, das in Flachmooren oder feuchten Wiesen lebt. Während Erstes ein diffiziles Pflänzchen ist, ist das Gnadenkraut in der Vermehrung wenig anspruchsvoll. Dafür ist seine Wiederansiedlung eine Herausforderung – sie ruft verschiedene Akteure auf den Plan, darunter sogar Rinder. Die Tiere sind notwendig für das Überleben der Pflanzen: Sie fressen das junge Schilf der feuchten Standorte, das sonst das kleine Gnadenkraut überwuchern würde. Ihre Trittlöcher im weichen Boden bieten dem Gnadenkraut zudem gute, geschützte Wachstumsbedingungen. Allerdings hat das Rindvieh wenig Verständnis für sein Tun: Es trampelt einen guten Teil der ausgebrachten Pflänzchen sogleich wieder nieder.

Der Botanische Garten Genf feiert dieses Jahr seinen zweihundertsten Geburtstag. Die Konservatorin ist sich sicher: «Unser Gründervater wäre zufrieden mit uns. Er hätte es vermutlich wie wir gemacht.» Schon zu seiner Zeit hatte der visionäre Botaniker Augustin-Pyramus de Candolle ein Projekt beschrieben, wie man die Pflanzen entlang der Rhone inventarisieren könnte. Und sicher wäre er stolz auf das riesige Herbarium, das er begründet hat und das heute sechs Millionen Belege zählt; dazu kommt die Samenbank, die der Botanische Garten Genf seit dem Jahr 2000 nach internationalen Standards betreibt. Dank ihr können Pflanzensamen über Jahrzehnte konserviert werden. Ist eine Population stark unter Druck oder gar verschwunden, könnte sie dank der eingelagerten Samen wieder angesiedelt werden.

Die Botanica 2017 findet vom 17. 6. bis 16. 7. statt. Das Projekt «Die letzten ihrer Art» stellt in über 100 Veranstaltungen die Arbeit rund um die Erhaltung gefährdeter Wildpflanzen vor. Catherine Lambelet präsentiert am 20. Juni das Genfer Schutzprogramm. www.botanicasuisse.org.

Das Porträt von Cathrine Lambelet ist in der Ausgabe 4/2017 von Bioterra erschienen.
Das Magazin ist Medienpartner der Botanica
. (Foto: Stefan Walter)

 

 

 

Medien



 

 

BOTANICA – Die Letzten ihrer Art
Erhaltung gefährdeter Wildpflanzen in Botanischen Gärten

«Die Letzten ihrer Art» ist eine Initiative der botanischen Gärten der Schweiz mit dem Ziel, bedrohte Lebensräume zu schützen und gefährdete Arten zu erhalten. Jedes Jahr um die Sonnenwende spannen die botanischen Gärten der Schweiz für die BOTANICA zusammen, um während einem Monat auf die Rolle der Gärten hinzuweisen, die sie als Hort der Biodiversität spielen. Auch 2017 werden die Botanische Gärten der Schweiz ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Ausstellungen, Führungen, Workshops und spannenden Exkursionen präsentieren. Das Projekt und die BOTANICA werden von Bund, Kantonen, Stiftungen, Fördervereinen und Sponsoren getragen.

Medienmitteilungen:

PDF Medienmitteilung «Veranstaltungen BOTANICA 2017» DEU

PDF Medienmitteilung «Highlightes BOTANICA 2017» DEU

PDF Medienmitteilung «Erhaltungsprogramme und Wiederansiedelungen gefährdeter Wildpflanzen in botanischen Gärten der Schweiz»

PDF Medienmitteilung «BOTANICA 2017» DEU

PDF Hintergrund «Die Letzten ihrer Art» DEU

Bilder zum Herunterladen:
Deutschschweiz

Westschweiz
Tessin

BOTANICA in den Medien:
g’plus Magazin für die grüne Branche, 3. Mai 2016
Erhaltung gefährdeter Wildpflanzen

Bioterra, 4. Mai 2016

«Verschwindet eine Art, geschieht dies meist im Stillen.»

Aargauer Zeitung, 15. Juni 2016
Botanische Gärten werden zum Reservat

Berner Zeitung, 17. Juni 2016
Blumen gucken für eine bessere Welt

Freiburger Nachrichten, 17. Juni 2016
Botanische Gärten zeigen «die Letzten ihrer Art»

Tages Anzeiger, 17. Juni 2016
Ein Hort für rare Pflanzen

Zürichsee Zeitung, 18. Juni 2016
Wider das stille florale Verschwinden

Schaffhauser Nachrichten, 21. Juni 2016
Wo Purpurklee am Bahndamm wächst


Weitere Informationen:
Medienstelle

c/o Lemongrass Communications
Cornelia Schmid
T: +41 44 202 52 66
M: +41 79 693 06 23
info@botanica-suisse.org

Deutschschweiz und Tessin
Peter Enz, Präsident Hortus Botanicus Helveticus (HBH)
Leiter Botanischer Garten der Universität Zürich
T: +41 44 634 84 60
peter.enz@systbot.uzh.ch

Dr. Gabriela Wyss
Präsidentin Organisationskomitee BOTANICA
Leiterin Sukkulenten-Sammlung Zürich
T: +41 44 412 12 81
gabriela.wyss@zuerich.ch

Westschweiz
Dr. François Felber
Leiter Jardin botanique cantonal de Lausanne
Mitglied Organisationskomitee BOTANICA
T: +41 21 316 99 95
M: +41 79 941 07 39
francois.felber@vd.ch

Über 100 Veranstaltungen in 22 Gärten

Die BOTANICA 2017 präsentiert vom 17. Juni bis 16. Juli ein interessantes Programm rund um das Thema «Die Letzten ihrer Art». Neun botanische Gärten in der Deutschschweiz, zwölf in der Westschweiz und die Isole di Brissago im Tessin veranstalten Vorträge, Ausstellungen, Führungen, Workshops und spannende Exkursionen. Die über 100 Veranstaltungen für Kinder und Erwachsene versprechen einen aufschlussreichen Einblick in die Arbeit der 22 Gärten und die Projekte zur Rettung der Letzten ihrer Art.

Worum es geht

Die Förderung gefährdeter Arten und die Erhaltung der natürlichen Lebensräume sind heute unvermeidliche Massnahmen, um die Biodiversität zu sichern. Die botanischen Gärten spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihre dokumentierten Samensammlungen bilden seit jeher eine wesentliche Grundlage für die Wissenschaft. Sie übernehmen zudem Aufgaben im Natur- und Artenschutz sowie in der Öffentlichkeitsarbeit.

Am Projekt «Die Letzten ihrer Art», das vorerst auf drei Jahre angelegt ist, beteiligen sich insgesamt zwanzig botanische Gärten und Pflanzensammlungen in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin. Das Erhaltungs- und Schutzprogramm fördert Arten, die an ihren Wuchsorten oder in ihre natürlichen Habitate ausgebracht werden. Konkret werden geeignete Samen und gefährdete Wildpflanzen von den Botanischen Gärten vermehrt und anschliessend an eine durch den Kanton beglaubigte Organisation zurückgegeben, welche die Pflanzen an geeigneten Standorten ausbringt und das Überleben verfolgt. Pflanzen, bei denen eine Wiederansiedlung in ihren natürlichen Habitaten nicht möglich ist, werden in den Botanischen Gärten kultiviert und so vor dem Aussterben bewahrt. Im BOTANICA Garten- und Pflanzenführer stellen wir zwei Arten pro Garten vor. Einige der Gärten haben weitere Arten in einem Erhaltungs- und Schutzprogramm.

> Karte.pdf

Mehr zum Thema Biodiversität

Organisationen

Botanic Gardens Conservation International BGCI
(Internationaler Verband botanischer Gärten)
www.bgci.org

Botanische Gärten der französischsprachigen Länder (JBF)
www.jbf-pf.org

Bundesamt für Umwelt BAFU
www.bafu.admin.ch

Convention on Biological Diversity (CBD) (Biodiversitätskonvention)
(Biodiversitätskonvention)
www.cbd.int

CITES – Convention on International Trade of Endangered species
(Washingtoner Artenschutz-Abkommen)
www.cites.org

Hauptverlag und und Buchhandlung
www.haupt.ch

Hortus Botanicus Helveticus
www.hortus-botanicus.info

Info Flora
www.infoflora.ch

IPEN – International Plant Exchange Network
www.bgci.org/policy/ipen

Jardin Suisse
www.jardinsuisse.ch

Strategie Biodiversität Schweiz
www.bafu.admin.ch/biodiversitaet

Verband Botanischer Gärten des deutschsprachigen Raumes
www.verband-botanischer-gaerten.de

 

Themen

Functional Biodiversity Research

 

Literatur Bibliographie

Cordillot F., Klaus G. (2011): Gefährdete Arten in der Schweiz. Synthese Rote Listen, Stand 2010. Bundesamt für Umwelt, Bern. Umwelt-Zustand Nr. 1120.

Delarze R., Gonseth Y. (2008): Lebensräume der Schweiz. Ökologie – Gefährdung – Kennarten. Ott Verlag, Bern.

Fischer M. et al. (2015): Zustand der Biodiversität in der Schweiz 2014. Hrsg.: Forum Biodiversität Schweiz et al., Bern.

Gremaud C. (2007): Botanische Gärten der Schweiz. Ott Verlag, Bern.

Huber F. (2006): Gärten in der Schweiz I: Geschichte und Gartentypen. Merkblätter des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz, Fachbereich Kulturgüterschutz.

Käsermann C., Moser D. M. (1999): Merkblätter Artenschutz – Blütenpflanzen und Farne. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL; neu BAFU), Bern.

Klaus G., Gattlen N. Pauli, D. (Hrsg., 2016): Natur schaffen – Ein praktischer Ratgeber zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz. Haupt Verlag, Bern.

Kneiding A., Kuhn B., Merkel A., Niproschke K. (1991): Botanische Gärten. Sonderheft 5. Berlin, Landschaftsentwicklung und Umweltforschung.

Lauber K., Wagner G. & Gygax A. (2012): Flora Helvetica. Haupt Verlag, Bern.

Mabberley D.J. (2008): Mabberley’s Plant-book. Cambridge University Press, Cambridge.

 

Kontakt

Haben Sie Fragen zur BOTANICA oder zum Pflanzenprojekt «DIE LETZTEN IHRER ART»? Wir helfen Ihnen gerne weiter.

Ihre direkten Ansprechpartner:

Präsident Hortus Botanicus Helveticus (HBH)
Peter Enz
Leiter Botanischer Garten der Universität Zürich
Zollikerstrasse 107, 8008 Zürich
+41 44 634 84 60
peter.enz@systbot.uzh.ch

Präsidentin Steuerungsausschuss BOTANICA
Dr. Gabriela S. Wyss
Leiterin Sukkulenten-Sammlung Zürich
Mythenquai 8, 8002 Zürich
+41 44 412 12 81
gabriela.wyss@zuerich.ch

Koordination Westschweiz
Dr. François Felber
Leiter Musée et jardins botaniques cantonal
Avenue de Cour 14bis, 1007 Lausanne
+41 21 316 99 95
francois.felber@vd.ch

Koordination Deutschschweiz und Tessin
Projektkoordination, Kommunikation und Fundraising
Cornelia Schmid
Lemongrass Communications
Claridenstrasse 22, 8002 Zürich
+41 44 202 52 66
cornelia.schmid@lemongrass.agency

Partner und Sponsoren

Wir danken unseren Partnern und Sponsoren für ihre Unterstützung.

Bund, Kanton, Stadt   Bundesamt für Umwelt BAFU | Loterie Romande | Lotteriefonds Kanton Bern | Kulturförderung Kanton St.Gallen | Swisslos-Fonds Basel-Stadt | Canton de Vaud | Grün Stadt Zürich

Stiftungen   Markus Oettli-Stiftung, St. Gallen | Paul Schiller Stiftung, Zürich | Sandoz Family Office, Pully | Werner H. Spross Stiftung, Zürich

Botanische Gärten und Fördervereine   Association Amis du Jardin Alpin Flore-Alpe | Botanischer Garten Grüningen | Botanischer Garten Universität Basel | Botanischer Garten Universität Zürich | Conservatoire et jardin botaniques Genève |Förderverein Botanischer  Förderverein Botanischer Garten Fribourg | Förderverein Sukkulenten-Sammlung Zürich | Hortus Botanicus Helveticus | Parco botanico del Canton Ticino | Stiftung für den Botanischen Garten Bern

Medienpartner   Bioterra | Terre & Nature | Alpha Sign | Neidhart & Schön

Sponsoren

Botanica GmbH
Sponsor-Botanica_Logo_mitUnterzeileDie Passion der Botanica GmbH ist die Beratung, Entwicklung und Herstellung von Pflanzenextrakten. Für die Kosmetikindustrie stellt das 1998 gegründete Unternehmen aus einer fast unbegrenzten Auswahl an Blüten, Blättern, Knospen, Früchten, Wurzeln und Pflanzenextrakte her.  Ein gesundes Wachstum ermöglichte der Firma eine kontinuierliche geografische Ausweitung. Heute ist die Schweizer Firma in Österreich, Frankreich und Deutschland mit Niederlassungen vertreten.

Jardin Suisse
Logo_85%SchwarzDer Unternehmerverband der Schweizer Gärtner bündelt die Interessen von mehr als 1700 Betrieben des Garten- und Landschaftsbaus, der Baumschulen, der Gartencenter und der Produktions- und Verkaufsgärtnereien der Schweiz. Er setzt sich für die Verbesserung des Marktzugangs für seine Mitglieder, für einen hohen Standard in der Berufsbildung und für einen nachhaltigen und ökologischen Umgang mit der Umwelt ein. Im Rahmen des Projekts «Die Letzen Ihrer Art» übernimmt Jardin Suisse das Patronat für besonders gefährdete Pflanzen.

Haupt Verlag AG
Sponsor_Natur_schaffen_U1_25.2.16_DruckqualitätSeit über 100 Jahren hat der traditionsreiche Haupt Verlag seinen festen Platz in Bern. Dabei wandelte sich das Familienunternehmen von einem klassischen, breit gefächerten Wissenschaftsverlag zu einem modernen, innovativen «special interest»-Anbieter und entwickelte sich zum führenden Naturbuchverlag der Schweiz. Besonderes Renommée erwarb sich der Haupt Verlag für seine hochwertigen Bild-Text-Bände und Nachschlagewerke wie «Flora Helvetica» oder «Flora Vegetativa». In diesem Jahr erscheint das neue Werk «Natur schaffen – Ein praktischer Ratgeber zur Förderung der Biodiversität in der Schweiz».

Lemongrass Communications
Lemongrass Communications ist eine Boutique für strategische Kommunikationsberatung mit Sitz in Zürich. Die drei Partner und Inhaber sind ausgewiesene Kommunikationsspezialisten mit komplementärem Profil. Lemongrass Communications berät Unternehmen, Organisationen und Einzelpersonen. Seit 2015 ist die Agentur zuständig für die Projektkoordination, Kommunikation und das Fundraising der BOTANICA.

Möchten Sie Partner der BOTANCIA werden?
Rufen Sie uns an (044 202 52 66) oder senden Sie uns eine Nachricht. Wir zeigen Ihnen gerne verschiedene Möglichkeiten auf, wie sie das Projekt «Die Letzten Ihrer Art» unterstützen können.

BOTANICA

«Die Letzten ihrer Art» ist eine Initiative der botanischen Gärten der Schweiz mit dem Ziel, bedrohte Lebensräume zu schützen und gefährdete Arten zu erhalten. Jedes Jahr mit Beginn der Sonnenwende spannen die botanischen Gärten der Schweiz für die BOTANICA zusammen, um während einem Monat auf die Rolle der Gärten hinzuweisen, die sie als Hort der Biodiversität spielen. Auch 2018 werden die Botanische Gärten der Schweiz ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Ausstellungen, Führungen, Workshops und spannenden Exkursionen präsentieren.

Hortus Botanicus Helveticus

Der Verein Botanischer Gärten und Pflanzensammlungen wurde 1996 gegründet und umfasst 33 Botanische Gärten und Pflanzensammlungen. Der HBH setzt sich für die Erhaltung nationaler und internationaler Pflanzensammlungen ein. Er unterstützt und fördert Aktivitäten im Bereich des Arten- und Habitatschutzes in Zusammenarbeit mit regionalen und nationalen Fachstellen. Seit 2007 organisiert der Verein HBH die BOTANICA, eine Initiative der botanischen Gärten der Schweiz. Der Hortus Botanicus Helveticus vertritt die Schweiz seit 2005 im Konsortium der Botanischen Gärten Europas.

Ziele

Vorstand

Kollektivmitglieder

Aubonne Arboretum du Vallon de l’Aubonne
Basel Botanischer Garten der Universität
Bern Botanischer Garten der Universität
Bourg-Saint-Pierre Jardin botanique alpin La Linnaea
Brüglingen Merian Gärten
Champex-Lac Jardin botanique alpin Flore–Alpe
Davos Botanischer Garten Alpinum Schatzalp
Fribourg Jardin botanique de l’Université de Fribourg
Erschmatt Sortengarten Erschmatt
Genève Centre professionnel de Lullier
  Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève
  Jardin botanique alpin La Linnaea
Grüningen Botanischer Garten
Gryon Jardin botanique du Pont-de-Nant
Isole di Brissago Parco botanico del Canton Ticino
Kerzers Fondation Papilliorama-Nocturama
La Conversion Société Plantes et Rocailles
Lausanne Jardin botanique cantonal
Les Diablerets Jardin botanique alpin des Diablerets, Les Tussilages
Lullier Centre horticole
Menzingen Alpinum Institut Menzingen
Meyrin Jardin botanique alpin Meyrin
Montet-Cudrefin Bambus und Konifersammlung
Montreux Jardin Alpin des Rochers de la Naye «la Rambertia»
Neuchâtel Jardin Botanique de l’Université et de la ville de Neuchâtel
Pont de Nant Jardin botanique alpin «La Thomasia»
Pruntrut Jurassica Jardin botanique
Prangnins Château de Prangins Musée national suisse
Schynige Platte Alpengarten Schynige Platte
St. Gallen Botanischer Garten
St. Triphon Jardin botanique de St.Triphon
Wädenswil Gärten und Pflanzensammlungen des Instituts UNR ZHAW
Zürich Botanischer Garten der Universität
  Sukkulenten-Sammlung Zürich
  Zoo Zürich

Kontakt
Hortus Botanicus Helveticus
Sekretariat HBH
p.A. Botanischer Garten der Universität Zürich
Zollikerstrasse 107
8008 Zürich

Telefon: +41 44 634 84 60
www.hortus-botanicus.info

Organisationskomitee

Mit der BOTANICA öffnen die Botanischen Gärten ihre Türen, um botanisches Wissen einem breiten Publikum zugänglich zu machen und angesichts der fortschreitenden Bedrohung der Biodiversität Jung und Alt mit geeigneten Massnahmen für die die Bedürfnisse und den Schutz der Natur zu sensibilisieren. Mit «DIE LETZTEN IHRER ART» initiieren 20 botanische Gärten in allen Sprachregionen der Schweiz ein langfristig angelegtes Programm zur Erhaltung gefährdeter Wildpflanzen. Die botanische Woche wurde 2006 ins Leben gerufen. 2016 feiert die BOTANICA ihr 10-jähriges Bestehen.

www.botanica-suisse.org

Der Steuerungsausschuss der BOTANIA setzt sich aus Vertretern der teilnehmenden Gärten zusammen:

Dr. Gabriela Wyss
Präsidentin Organisationskomitee
Leiterin Sukkulenten-Sammlung Zürich

Dr. François Felber
Direktor Museum und Botanische Gärten des Kantons Waadt (Lausanne und Pont de Nant)

Dr. Nicolas Küffer
Botaniker/Mykologie Botanischer Garten der Universität Bern

Anne-Valérie Liand
Collaboratrice scientifique et administrative Jardin botanique alpin Flore-Alpe Champex-Lac


Projektkoordination, Kommunikation und Fundraising:

Cornelia Schmid
Mitinhaberin und Kommunikationsexpertin Lemongrass Communications AG, Zürich

 

 

 

Organisationen

Bundesamt für Umwelt (BAFU)
Das BAFU ist die nationale Fachbehörde für die Umwelt. Es ist unter anderem zuständig für die langfristige Erhaltung und nachhaltige Nutzung der landschaftlichen und biologischen Vielfalt. Dazu erstellte das BAFU mit Partnern die «Strategie Biodiversität Schweiz», die im April 2012 vom Bundesrat verabschiedet wurde.

Bundesamt für Umwelt BAFU
Strategie Biodiversität Schweiz (SBS)

Info Flora
Info Flora ist das nationale Daten- und Informationszentrum zur Schweizer Flora mit je einer Geschäftsstelle in den Botanischen Gärten Bern und Genf. Info Flora bietet eine Fülle von Informationen über die einheimischen Pflanzen und Lebensräume an, verwaltet den Verbreitungsatlas der Schweizer Flora, bearbeitet sowohl die Rote Liste (gefährdete Pflanzen), als auch die Schwarze Liste (invasive Neophyten) und unterstützt die Förderung gefährdeter Arten in allen Regionen der Schweiz.

www.infoflora.ch

Kantonale Naturschutz-Fachstellen
Die kantonalen Naturschutzfachstellen sind mit dem Vollzug des Natur- und Landschaftsschutzes beauftragt. Sie begleiten ex-situ-Erhaltungsprojekte der botanischen Gärten und die Ansiedlung gefährdeter Wildpflanzen in ihren natürlichen Habitaten.

Artenverlust

In der Schweiz ist fast die Hälfte aller Lebensraumtypen bedroht und knapp ein Drittel der Schweizer Flora gefährdet. In den letzten 100 Jahren hat die Biodiversität Verluste erlitten. Intakte, naturnahe, reich strukturierte Flächen sind stark zurückgegangen.

Um die Biodiversität langfristig zu erhalten und zu fördern, müssen unterschiedliche Massnahmen umgesetzt werden. Die Förderung von gefährdeten Arten an ihren natürlichen Wuchsorten, das Ausbringen von Pflanzen in ursprüngliche Habitate und die Erhaltung ausserhalb der natürlichen Lebensräume sind heute unvermeidliche Massnahmen, welche die Biodiversität sichern. Dabei hat die Wahrung und Förderung noch bestehender Bestände gefährdeter Arten durch die Schaffung von Schutzgebieten und die nachhaltige Nutzung der übrigen Landesfläche oberste Priorität.

Die Botanischen Gärten spielen dabei eine wichtige Rolle. Ihre dokumentierten Sammlungen bilden seit jeher eine wesentliche Grundlage für die Wissenschaft. Sie übernehmen zudem Aufgaben im Natur- und Artenschutz sowie in der Öffentlichkeitsarbeit. Im Rahmen der BOTANICA initiieren sie mit «Die Letzten ihrer Art» ein gesamtschweizerisches Projekt, bei dem gefährdete Pflanzen konserviert oder wieder angesiedelt werden, damit sie nicht für immer von unserem Planeten verschwinden.

Erhaltung

Die Erhaltung vor dem Aussterben bedrohter Wildpflanzen ist für alle von zentraler Bedeutung. Botanische Gärten engagieren sich seit Jahrzehnten für den Artenschutz und die Ex-situ-Erhaltung. Sie sind die eigentlichen Wächter der Biodiversität. Ihre Kompetenz liegt in der Kombination von wissenschaftlicher Kenntnis und der gärtnerischen Fähigkeit der Kultur von Wildpflanzen. Dabei arbeiten sie eng mit den kantonalen Naturschutzfachstellen, dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) oder auch staatlichen Stellen im Ausland zusammen. Das nationale Daten- und Informationszentrum der Schweizer Flora «Info Flora» berät die botanischen Gärten bei Arterhaltungsprojekten, erarbeitet Empfehlungen zu Ex-situ-Programmen und verlinkt die beteiligten Akteure.

Am Projekt «Die Letzten ihrer Art» beteiligen sich insgesamt 22 botanische Gärten und Pflanzensammlungen in der Deutschschweiz, der Westschweiz und im Tessin.

Vermehrung

Der Schutz der Lebensräume ist die wichtigste Massnahme, um das Aussterben von seltenen und bedrohten Pflanzenarten zu verhindern. Eine weitere Möglichkeit sind die Kultur, Vermehrung und damit die Erhaltung gefährdeter Wildpflanzen ausserhalb ihres natürlichen Lebensraumes. Diese Massnahme nennt man Ex-situ-Erhaltung. Später können so vermehrte Arten von bekannten und definierten Standorten wieder in ihren natürlichen Lebensräumen angesiedelt werden, sofern die Bedingungen stimmen.

In der Schweiz verfolgen vor allem die grösseren und universitären botanischen Gärten eigene Ex-situ-Erhaltungsprojekte. Kleineren Gärten fehlen oft die entsprechenden finanziellen, personellen und baulichen Möglichkeiten. Erhaltungskulturen von (sub)tropischen Pflanzen lassen sich unter mitteleuropäischen Klimabedingungen nicht rechtfertigen. Die Sukkulenten-Sammlung Zürich trägt deshalb mit ihrem internationalen Samentausch, wie die meisten botanischen Gärten, zur Erhaltung von seltenen Arten in Kultur und zu wissenschaftlichen Untersuchungen bei. Weiter lässt sich die genetische Vielfalt der Pflanzen mittels Lagerung von Saatgut in Saatgutbanken schützen. In der Schweiz betreibt der botanische Garten Genf eine Samenbank, die Pflanzensamen unter optimalen Bedingungen auf lange Zeit sichert.

Wiederansiedlung gelingt nicht immer

 Wiederansiedlungen erwecken den Eindruck, dass zerstörte Lebensräume und Populationen problemlos wieder herstellbar sind. Sie sind jedoch teuer und arbeitsintensiv und können die genetische Zusammensetzung einer Population verfälschen oder Krankheitserreger verbreiten. Auch bei den vorangelagerten Schritten, der ex situ-Haltung und -Vermehrung von Arten gilt es sorgsam vorzugehen. Es besteht die Gefahr, dass sich Arten an die Bedingungen der „Gefangenschaft“ anpassen und genetische, verhaltensökologische, physiologische oder morphologische Veränderungen durchlaufen, die dazu führen, dass die Pflanzen nicht mehr in ihrer natürlichen Umgebung bestehen können. Diese Probleme werden gezielt angegangen indem Richtlinien und Grundsätze für die Praxis definiert werden.

Aktion

Die Sensibilisierung der Öffentlichkeit ist entscheidend in der Vermittlung der Dringlichkeit des Themas. Die botanischen Gärten mit ihren Bildungsangeboten für Jung und Alt wirken als starkes Bindeglied zwischen Artenschutz und Erholungssuchenden. In der Öffentlichkeit fördert das Projekt «Die Letzten ihrer Art» das Bewusstsein für den Schutz bedrohter Pflanzenarten und Lebensräume. Beim Fachpublikum ermöglicht es den Wissensaustausch und liefert wissenschaftliche Daten.

 BOTANICA 2017

Während der Woche der Botanischen Gärten «BOTANICA 2017» stellen die einzelnen Gärten ihre Arbeiten vor und sensibilisieren die Öffentlichkeit für das Thema. Vom 17. Juni bi 16. Juli 2017 werden in über 100 Ausstellungen, Führungen, Workshops und Exkursionen die Zusammenhänge und Gefahren des Artenverlustes aufgezeigt und die konkreten Schutzmassnahmen der botanischen Gärten präsentiert. Viele gefährdete Pflanzenarten werden in ihrem Exil oder in den Botanischen Gärten zu sehen sein.

Das detaillierte Programm der Gärten finden Sie hier

Impressum

Kontaktadresse

BOTANICA
c/o Botanischer Garten der Universität Zürich
Zollikerstrasse 107
8008 Zürich
www.botanica-suisse.org
info@botanica-suisse.org

IMPRESSUM EMPREINTE
© 2017, Botanica Suisse/HBH

HERAUSGEBER: Botanica Suisse, www.botanica-suisse.org

INHALTSKONZEPT: Cornelia Schmid, Lemongrass Communications, www.lemongrass.agency, Charis Arnold Grafikdesign, www.charisarnold.ch

TEXT: Cornelia Schmid, Lemongrass Communications, Beat Fischer, Büro für Angewandte Biologie, Bern; Nicolas Küffer, Botanischer Garten der Universität Bern

BEGLEITUNG: Peter Enz, François Felber, Gabriela S. Wyss,

PLANUNG, KOORDINATION: Cornelia Schmid, Lemongrass Communications, www.lemongrass.agency

KARTE, GRUNDLAGE: Swisstopo, eigene Darstellung

ÜBERSETZUNG: Dominique Hofer-Müller, Bern, bmp translations, Basel, Anne Klauser, Bern

MITARBEIT: L. Bacciarini, Isole di Brissago; M. Bendel, Bern; S. Boch, Bern; M. Callendret, Meyrin; I. Diethelm, Bern; S. Eggenberg, Bern; P. Enz, Zürich; B. Erny, Basel; F. Felber, Lausanne/Pont-de-Nant; N. Freyre, Genève; G. Kozlowski, Fribourg; C. Lambelet, Genève; A.-V. Liand, Champex-Lac; L. Lienhard, Biel; A. Mertz, Porrentruy; B. Messerli, A. Möhl, Bern / Schynige Platte; B. Monney, Blonay; B. Mulhauser, Neuchâtel; K. Oetjen, Davos; S. Rometsch, Bern; B. Salm, Grüningen; H. Schumacher, St. Gallen; P. Sigg, Aubonne; R. Vonmoos-Schaub, Erschmatt; G. S. Wyss, Zürich

FOTOGRAFIE, GARTEN: Botanischer Garten der Universität Basel | Botanischer Garten der Universität Bern | Botanischer Garten Alpinum Schatzalp Davos | Sortengarten Erschmatt | Botanischer Garten Grüningen | Alpengarten Schynige Platte | Botanischer Garten St. Gallen | Botanischer Garten der Universität Zürich | Sukkulenten-Sammlung Zürich | Arboretum du Vallon de l’Aubonne | Jardin botanique alpin La Linnaea, Bourg-St-Pierre | Jardin botanique alpin Flore-Alpe, Champex-Lac | Jardin botanique de l’Université de Fribourg, Botanischer Garten der Universität Freiburg | Conservatoire et Jardin botaniques de Genève | Jardin botanique cantonal de Lausanne | Jardin botanique de Neuchâtel | Jardin botanique alpin de Meyrin | Jardin botanique alpin La Thomasia, Pont-de-Nant | Jurassica Jardin botanique de Porrentruy | Château de Prangins, Musée national suisse | Jardin alpin La Rambertia Rochers de-Naye | Isole di Brissago, Parco botanico del Canton Ticino

FOTOGRAFIE, PFLANZEN: Arboretum, Association Rétropomme: 72 | Botanischer Garten Alpinum Schatzalp: 47, 48 | Botanischer Garten Grüningen: 57-r | Conservatoire et Jardin botaniques de la Ville de Genève: 85 | M. Bendel, feldbotanik.ch: 97 | A. Bernhard: 63 | B. Fischer, BAB: 57-l | N. Freyre: 75 | P. Gisi: 67-r | Jardin botanique de Lausanne: 91 | Jurassica Jardin botanique de Porrentruy: 107 | G. Kozlowski: 81 | B. Monney: 113 | K. Lauber, Flora Helvetica, Haupt Verlag: 37, 38, 41, 42, 64, 79-l, 82, 86, 92, 95, 104, 108, 119, 120 | Malte, Wikipedia: Seite 111-r | A. Möhl, botanikreisen.ch: 52, 59, 79-r, 98, 103, 111-l | H. Schumacher: 61-l | Sortengarten Erschmatt: 51 | C. Thompson: 67-l | U. Tinner: 61-r

FOTOGRAFIE, INTERVIEW: E. Kozlowski 26-1 | E. Gerber: 26-2 | G. Kozlowski: 26-4,5,6

WEBDESIGN, TECHNIK, CMS:  WordPress.com / ElmaStudio

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