Invasive Neophyten

Lupinus polyphyllus
Vielblättrige Lupine

1826 gelangte die Vielblättrige Lupine aus Nordamerika nach Europa und wurde durch Züchtungen zu einer beliebten und weit verbreiteten Gartenpflanze. Ihren Namen erhielt sie aufgrund ihrer dunkelgrünen, fingerförmig geteilten Blätter. Zwischen Juni und September leuchten ihre blauen, attraktiven Blüten. Die reifen Früchte platzen beim Austrocknen explosionsartig auf, und die Samen werden mehrere Meter weggeschleudert. Diese bleiben im Boden bis 50 Jahre keimfähig. Dank unterirdischen Ausläufern bildet sie oft dichte Bestände.

Der Schmetterlingsblütler wird oft als Gründünger eingesetzt, da er in einer Symbiose mit Bakterien lebt, die Luftstickstoff binden. Doch genau dies ist an nährstoffarmen Naturstandorten, zum Beispiel Mager- oder Bergwiesen, unerwünscht, denn so wird die natürliche Vegetation verdrängt. Wegen des Klimawandels steigt die Lupine in höhere Regionen und gefährdet so empfindliche alpine Lebensräume.

PFLANZENFAMILIE
Schmetterlingsblütler | Fabaceae
Illustration: Karin Widmer
Invasive Neophyten Schweiz

Heimat: Westasien, Südosteuropa
Index: Schwarze Liste

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