Pflanzen für unsere Zukunft

 

Ist Chayote das Gemüse der Zukunft? Kann Taro die Kartoffel ersetzen? Wo und unter welchen Bedingungen werden exotische Lebensmittel produziert? Bereichern sie die Biodiversität? Solche und ähnliche Fragen stellen sich immer mehr Menschen, die sich bewusst ernähren wollen und sich um die Umwelt sorgen.

Foto©Flore [pittoresque et] médicale des Antilles

pFLANZEN FÜR UNSERE ZUKUNFT

Nahrungspflanzen

Vielfältige und funktionierende Ökosysteme schützen uns vor Naturkatastrophen, regulieren unser Klima, liefern saubere Luft und sauberes Wasser und bilden die Grundlage unserer Ernährung. Durch den Klimawandel sind diese Ökosystemleistungen allerdings bedroht, dies betrifft besonders auch die landwirtschaftliche Produktivität. Eine zentrale Frage ist, wie unsere Nahrungspflanzen auf die veränderten klimatischen Bedingungen reagieren.

Alles hängt zusammen

Klimawandel
Das letzte Jahrzehnt war auf der Erde das heisseste seit der vorindustriellen Zeit. Zudem lagen 2024 die globalen Temperaturen erstmals über der im Pariser Klimavertrag vereinbarten 1,5-Grad-Marke. Ein vergleichbares Temperaturniveau gab es zuletzt vor 115 000 Jahren.
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Ursachen
Hauptursache ist die wegen menschlicher Aktivitäten steigende Treibhausgaskonzentration in der Erdatmosphäre. Neben Kohlendioxid (CO2) zählen Lachgas (N2O) und Methan (CH4) zu den bedeutendsten Klimagasen.
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Nahrungpflanzen
Vielfältige und funktionierende Ökosysteme schützen uns vor Naturkatastrophen, regulieren unser Klima, liefern saubere Luft und sauberes Wasser und bilden die Grundlage unserer Ernährung. Der Klimawandel bedroht damit auch die landwirtschaftliche Produktion. Wie werden unsere Nahrungspflanzen darauf reagieren?
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Tropisches Klima
Mit dem Klimawandel verschieben sich die Regengürtel, aber je nach Region unterschiedlich. Infolge der prognostizierten Veränderungen drohen beispielsweise in Südindien vermehrt Überschwemmungen, in Mittelamerika hingegen längere Trockenperioden. Generell breiten sich die Klimazonen in Richtung der Pole aus.
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Gemässigtes und Mediterranes Klima
In den gemässigten Gebieten richtet sich das Klima nach den Jahreszeiten. Die Auswirkungen des Klimawandels sind hier bereits deutlich spürbar: Die Sommer werden trockener, Höchsttemperaturen steigen und Starkniederschläge nehmen zu.
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Gebirgs Klima
Gebirge sind durch den Klimawandel überdurchschnittlich stark betroffen. Die Temperaturen stiegen in den letzten Jahrzehnten in einigen Gebirgsregionen dreimal so stark an wie im globalen Durchschnitt. Niederschläge fallen neuerdings häufiger in Form von Regen als in Form von Schnee.
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Klimafreundliche Ernährung

JAGEN UND SAMMELN
Seit jeher nutzten die Menschen, was die Natur hergibt. In der Altsteinzeit erwirtschafteten sie sich ihre Nahrung vor allem durch die Jagd auf Wildtiere, den Fischfang sowie durch das Sammeln von wildwachsenden Pflanzen oder Kleintieren. Erkenntnisse zu ihrer Ernährung zeigen, dass überwiegend pflanzliche Nahrung gegessen wurde, während tierische Kost keine entscheidende Rolle spielte und sich häufig auf Insekten und Kleinwild als Quelle für tierisches Eiweiss beschränkte.
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ACKERBAU UND FRÜHE NUTZUNG
Mit dem Ende der letzten Eiszeit veränderte sich die Lebensweise des Menschen grundlegend, er wurde sesshaft und begann damit, seine Umwelt entscheidend zu verändern. In den Tropen wurden bereits vor etwa 15 000 Jahren Nahrungspflanzen angebaut. Regelmässiger Ackerbau ermöglichte das Überleben von mehr Menschen auf derselben Fläche. Diese sogenannte neolithische Revolution setzte im «Fruchtbaren Halbmond» in Vorderasien vor über 10 000 Jahren ein.
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HEUTIGE NUTZUNG
Von den knapp 400 000 bekannten Pflanzenarten gelten etwa zwei Drittel als essbar. Trotz dieser Vielfalt spielen für die menschliche Ernährung nur rund 200 Arten eine grössere Rolle. Mit gerade einmal 30 Pflanzenarten werden über 90 Prozent des aus pflanzlichen Produkten gedeckten Kalorienbedarfs der Weltbevölkerung erzeugt. Die Ernten der vier wichtigsten Nahrungspflanzen Weizen, Reis, Mais und Kartoffel decken über 60 Prozent des weltweiten Energiebedarfs ab.
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PRODUKTION VON FLEISCH
Environ 80 % de la superficie agricole disponible dans le monde sont utilisés pour l’élevage, directement comme pâturage ou pour la production de fourrage pour le bétail.^Pourtant, l’alimentation carnée constitue moins de 20 % des calories et à peine 40 % des protéines nécessaires au niveau mondial. De nouvelles terres agricoles sont créées notamment par la déforestation, dont environ deux tiers ont lieu dans les régions tropicales et subtropicales.
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PFLANZLICHE ERNÄHRUNG
Pflanzliche Ernährung zieht rund 40 Prozent weniger CO2-Emissionen nach sich als tierische. Sie schont nicht nur die Umwelt und das Klima, sondern ist für die menschliche Gesundheit auch besser als Fleisch aus Massenproduktion. Viele pflanzliche Nahrungsmittel haben einen hohen Nährwert. Ihre Produktion kann allerdings auch negative Auswirkungen haben, etwa einen hohen Wasserverbrauch oder die Verschandelung der Landschaft durch Gewächshausanlagen.
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REGIONALER UND SAISONALER ANBAU
Die Vorteile eines regionalen und saisonalen Anbaus von Nahrungspflanzen liegen auf der Hand: Die Produkte sind oft frischer, sind weniger verarbeitet und enthalten in der Regel weniger Zusatzstoffe. Zudem sind die Transportwege kurz. Dank der Produktion vor Ort bleibt die Wertschöpfung in der Region und sichert Arbeitsplätze in der lokalen Wirtschaft.
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Deutschschweiz

Suisse romande 

Ticino

botanica garten- und pflanzenführer

Die Ausgaben 2023, 2024 und 2025 mit Garten- und Pflanzenporträts, Interviews und Fachbeiträgen sind auf haupt.ch für je 18 Franken erhältlich.
Vielfältige und funktionierende Ökosysteme schützen uns vor Naturkatastrophen, regulieren unser Klima, liefern saubere Luft und sauberes Wasser und bilden die Grundlage unserer Ernährung. Durch den Klimawandel sind diese Ökosystemleistungen bedroht. Eine zentrale Frage ist, wie unsere Nahrungspflanzen auf die veränderten klimatischen Bedingungen reagieren.
pflanzen Für unsere Zukunft
Der älteste botanische Garten der Schweiz wurde 1589 von Caspar Bauhin in Basel gegründet. Am Projekt «Pflanzen für unsere Zukunft – Nahrungspflanzen» beteiligen sich 26 botanische Gärten und Pflanzensammlungen in der ganzen Schweiz. Im Garten- und Pflanzenführer stellen wir sie Ihnen vor.
botanische Gärten
Die botanischen Gärten beherbergen reiche Pflanzensammlungen, dazu gehören auch Nahrungspflanzen. In der vorliegenden Broschüre werden nebst den botanischen Gärten 26 ausgewählte Arten vorgestellt, die ihren Ursprung in unterschiedlichen Klimaregionen der Erde haben. Sie können den Garten- und Pflanzenführer für 18 Franken bestellen.
lebensraum garten
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